Was bedeutet ‚traumasensibel begleiten‘?

Bild mit der Aufschrift: Was bedeutet traumasensibel begleiten?

Vielleicht hast du schon öfter gehört, dass etwas traumasensibel ist. Es gibt zum Beispiel traumasensibles Yoga, traumasensibles Coaching, oder traumasensible Pädagogik.

Und vielleicht fragst du dich, was traumasensibel genau bedeutet und was gemeint ist, wenn man von traumasensibler Begleitung spricht. Neben dem Wort traumasensibel gibt es auch das Wort traumasensitiv und traumainformiert. Alle drei meinen im Grunde das Gleiche.

Um das Thema traumasensibles Coaching herrscht einige Verwirrung. Ist das nur für Menschen mit Trauma? Was genau habe ich davon, wenn ich mich traumasensibel von einem Coach begleiten lasse? Inwiefern bringt das eine Verbesserung? Sollte jemand, der traumatisiert ist, nicht eine Trauma-Therapie machen? Bringt traumasensible Arbeit auch Leuten etwas, die kein Trauma haben? Diese Fragen möchte ich in diesem Blogbeitrag beantworten.

Was heißt traumasensibel? Eine Definition.

Traumasensible Begleitung bedeutet, wie das Wort schon sagt, sensibel und feinfühlig mit Trauma beziehungsweise mit Menschen umzugehen, die Trauma erlebt haben und an Traumafolgestörungen leiden. Das setzt voraus, dass die Begleiterin das Wissen hat, wie Trauma entsteht, wie es verarbeitet wird und welche Folgen aus unverarbeiteten Traumata entstehen können.

Mit diesem Wissen soll nicht nur eine Retraumatisierung verhindert werden. Es ist auch hilfreich für Betroffene durch das kognitive Verständnis von Traumadynamiken sich selbst besser verstehen zu lernen und die eigenen Reaktionen besser einordnen zu können.

Darüber hinaus bedeutet traumasensible Begleitung in meiner Arbeit, den Körper mit einzubeziehen (warum, erfährst du später noch genauer), sowie eine vertrauensvolle Arbeits-Beziehung auf Augenhöhe zu etablieren und einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Trauma-Integration möglich ist.

Warum ist es wichtig, sich traumasensibel begleiten zu lassen?

Verena König, bei der ich meine Ausbildung zur traumsensiblen Coachin gemacht habe, hat einmal den Satz geprägt „Die Prävalenz von Trauma fordert uns auf, traumsensibel zu begleiten.“ Auf deutsch: Trauma kommt so oft vor, dass es fahrlässig wäre, nicht traumasensibel zu arbeiten.

Die Uniklinik Dresden hat ein paar Zahlen dazu veröffentlicht, wie weit Trauma und Traumafolgestörungen verbreitet sind. 12,4 % der Frauen in Deutschland leiden an einer PTBS (posttraumatische Belastungsstörung), das heißt mehr als jede 10. Frau!

Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch viel höher, wenn man bedenkt, wie viele Kinder früher sofort nach der Geburt von ihren Müttern getrennt wurden und nur alle paar Stunden zum Stillen zur Mutter gebracht wurden. Bedürfnisorientierte Erziehung ist erst seit wenigen Jahren auf dem Vormarsch, während Kinder früher einfach nur „funktionieren“ und lieb und artig sein mussten. Nicht zu vergessen sind die Traumata, die über Generationen weiter gegeben wurden, seien es Kriegstraumata unserer Vorfahren oder andere Traumata, die Mutter oder Vater des Kindes vielleicht in sich tragen und weitergegeben haben, denn Trauma kann auch vererbt werden.

Das Wort Trauma wird zwar heutzutage inflationär benutzt. „Ich musste mich als Kind mal von einer zu großen Portion Pommes übergeben, seither habe ich ein Pommes-Trauma“ – das ist natürlich kein Trauma, sondern eine prägende Erfahrung. Wie sehr Individuen, Familien und die Gesellschaft jedoch von Trauma durchwoben ist, ist den wenigsten Mensch bewusst.

Und was ist Trauma jetzt gleich noch mal ganz genau?

Trauma ist eine normale physiologische Reaktion auf eine unnormale, hochstressige Situation. Trauma passiert, wenn wir durch verschiedenste Ereignisse aus unserem sogenannten Stresstoleranzfenster herauskatapultiert werden. Das kann ein akutes Schocktrauma sein oder eine Folge von traumatischen Erfahrungen über einen längeren Zeitraum hinweg, was für frühkindliche Traumata typisch ist.

Den Begriff Stresstoleranzfenster hat der Psychologe Daniel Siegel geprägt. Damit werden die unterschiedlichen Erregungsniveaus unserer Nervenssystems beschrieben. Wenn unser Sympathikus zu aktiv ist, sind wir in der Übererregung, bei zu hoher Aktivierung des dorsalen Vagus (der dem Rücken zugewandte Teil des Paraysympathikus) sind wir in der Untererregung. Wenn der ventrale Vagus-Nerv (der vordere Ast des Parasympathikus) optimal angeregt ist, sind wir in einem ausgeglichenen Erregungsszustand. Man sagt, wir sind „innerhalb des Stresstoleranzfensters.“

Und wie genau kommt es zum Trauma?

Wenn wir eine hochstressige Erfahrung machen, führt diese nicht zwangsläufig zu Trauma, sondern nur dann, wenn wir weder kämpfen, noch fliehen können. Als kleine Kinder sind wir dazu nicht in der Lage. Wenn wir im Hochstress sind und keine Co-Regulation durch unsere Bezugspersonen erfahren (zum Beispiel durch hochnehmen, trösten und beruhigen) kann es zu Trauma kommen.

Das bedeutet im Detail, dass die einkommenden Reize von unserem Hippocampus nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden können. Sie werden als Fragmente in unserem Körper und unserem Gehirn gespeichert und können uns später als sogenannte Flashbacks förmlich überschwemmen. Das ist das Aufflackern von emotionalen oder körperlichen Zuständen, inneren Bildern u. a.

Das nicht verarbeitete Trauma kann zu einer großen Bandbreite und vielfältigen Symptomen führen, u. a.

Psychische Probleme wie Schuld- und Schamgefühle, Depressionen, mangelndes Selbstwertgefühl, Schwierigkeiten, sich abzugrenzen, Gedankenkreisen, Probleme mit der Affektregulation

Körperliche Symptome: Migräne, große Spannung in der Muskulatur, Verdauungsbeschwerden, geschwächtes Immunsystem bis hin zu Autoimmunerkrankungen, Erschöpfung

Dazu muss gesagt werden, dass nicht jeder Mensch Traumafolgestoerungen (Auch PTBS oder posttraumatische Belastungsstörung genannt) entwickelt.

Wie sieht das konkret aus, wenn ein Coach traumasensibel arbeitet?

Prinzipien traumasensibler Begleitung

Beziehung – bindungsorientierte Begleitung

Frühe Traumata gehen oft mit Bindungstrauma einher. Hier kann der Coach/Therapeut/Begleiter als eine Person zur Verfügung stehen, die eine korrigierende Erfahrung ermöglicht. Wenn der Coach offen, zugewandt und wertschätzend agiert, kann die Klientin die Erfahrung machen, dass sie sich so zeigen kann, wie sie ist – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben. Mit allem, was sie ausmacht, mit allen Gefühlen und Ängsten, allen Gedanken – und es kommt trotzdem nicht zu einem Bindungsabbruch. Die Person merkt, dass sie genau so, wie sie ist, geschätzt wird. Das kann eine enorm heilsame Erfahrung sein.

Traumawissen

In dem Maße, wie es hilfreich und notwendig ist, um sich selbst zu verstehen, wird Wissen rund um das Trauma vermitteln. Das dient dem Verständnis und kann bereits sehr viel Heilsames in Gang setzen. Dies ist der sogenannte Top-Down-Ansatz, bei dem wir versuchen, über den Verstand Verständnis herzustellen – was oft schon enorm hilfreich und erlösend ist. Die Funktionsweise, wie Trauma entsteht und wie es in unserem Körper weiter wirkt zu verstehen, ist enorm hilfreich für das eigene Selbstverständnis.

Körperorientierte Begleitung

Insbesondere frühe Traumata sind unserer Kognition nicht zugänglich, da sie entstanden, bevor wir unsere Sprache entwickelt haben. Jedoch sind sie im Körper abgespeichert als „Energieladungen“, Emotionen, als Körperhaltung bspw. in Form eines schlaffen Muskeltonus. Daher ist die Arbeit mit dem Körper in der traumasensiblen Begleitung zentral. Durch das sanfte Auflösen der im Körper gespeicherten Emotionen kann Containment geschaffen und das Wohlbefinden verbessert werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Trauma unser Nervensystem stark beeinflusst. Es hinterlässt nicht nur eine Spur in unserem Nervensystem, sondern prägt es nachhaltig.

Wenn du das Gefühl hast, du bist gefühlsmäßig taub und schwerfällig und energielos, kann es sein, dass dein Körper in der Untererregung ist – dein Nervensystem ist dann tendentiell viel im dorsal-vagalen Zustand, ein Zustand, den du dir vermutlich irgendwann als Überlebensstrategie zugelegt hast.

Wenn du dich hingegen oft innerlich getrieben fühlst, nicht zur Ruhe kommst und deine Gedanken ständig kreisen, kann es sein, dass dein Nervensystem eher die Übererregung als seine Überlebensstrategie gewählt hat.

Aufgabe der traumasensiblen Coachings und der traumsensiblen Begleitung ist somit auch, dem Klienten zu zeigen, mit welchen Übungen er oder sie sich regulieren kann, das heißt, wieder innerhalb des Stresstoleranzfensters leben kann, was wiederum heißt: Ruhig, zufrieden und ausgeglichen zu sein.

Ziele der traumasensiblen Begleitung

Selbstregulation und Containment lernen

Trauma wird im Körper gespeichert. Die Trauma-Energie kann getriggert werden durch äußere Umstände, beispielsweise wenn man hört, wie der Schlüssel sich in der Haus- oder Wohnungstür umdreht und man früher die Erfahrung gemacht hat, dass das nichts Gutes bedeutet. Diese nicht-integrierte Trauma-Energie steckt noch mit ihrer ganzen Wucht im System und kann durch solche Auslöser an die Oberfläche kommen.

Es ist hilfreich, sich in solchen Situationen regulieren zu können, zum Beispiel, indem man sich bewusst macht, dass heute nicht mehr damals ist und dass es heute anders ist. Heute ist es der geliebte Mensch, der nach Hause kommt.

Selbstregulation bedeutet, auf die Erregungszustände im Nervensystem Einfluss zu nehmen und aus der Über- oder Untererregung herauszukommen. Dafür gibt es Übungen, wie Körperberührungen und -bewegungen, die den ventralen Vagus aktivieren und sowie anderevÜbungen, die dem Nervensystem das Gefühl vermitteln können „ich bin hier sicher.“

Trauma-Energie kann aber auch dann getriggert werden, wenn wir zur Ruhe kommen. Nach der Arbeit, wenn wir uns gerne erholen wollen kommt plötzlich diese Unruhe. An dieser Stelle ist es wichtig, zu lernen, mit diesen Gefühlen zu sein, sie auszuhalten und Containment zu entwickeln.

Mit Containment ist gemeint, intensive Gefühle halten zu lernen, also sich nicht davon wegspülen oder völlig vereinnahmen zu lassen. Hilfreich dabei ist es, in eine Beobachterposition zu kommen und die Körperempfindungen einzubeziehen.

Indem wir lernen, Gefühle zu halten, kann nach und nach gespeicherte Trauma-Energie aus unserem Körper entlassen werden und wir erfahren wieder mehr Wohlbefinden. Wir können uns wieder mehr zutrauen. Wo wir uns früher vielleicht zurückgezogen haben, weil alles zu viel wurde, gewinnen wir wieder an Lebendigkeit und Lebensfreude, gehen neuen Hobbys nach, treffen Freunde wieder usw.

Kompensationsstrategien bewusst machen und nach und nach abbauen

Kompensationsstrategien sind die Dinge, die wir tun, um uns zu betäuben und unseren Schmerz nicht oder weniger zu spüren. Oft ist uns das gar nicht so bewusst. Zu den Kompensationsstrategien gehört beispielsweise, stundenlang Serien zu schauen und sich dabei womöglich mit Essen vollzustopfen.

Wichtig ist dabei anzuerkennen, dass Kompensationsstrategien nicht per se schlecht sind. Sie sind, wie so vieles, aus einem guten Grund da. Sie schützen und vor den vielleicht im Moment noch zu starken Gefühlen und geben uns ein Gefühl von Stabilität.

Plötzlich damit aufzuhören wäre also kein guter Rat und es ist auch überhaupt nichts Falsches daran, sich ab und zu Filme und Serien anzuschauen. Nach und nach kommt man aber möglicherweise dahinter, dass man sich von sich selbst ablenkt und sich oft leer und traurig fühlt, wenn man seinen Serienmarathon hinter sich hat.

Dann ist ein guter Zeitpunkt gekommen, sich liebevoll und freundlich sich selbst zuzuwenden und zu fragen: „Was brauche ich gerade WIRKLICH? Was kann ich mir jetzt Gutes tun? Wie kann ich mit meinen Gefühlen und meinem Inneren in Kontakt kommen?“

Wichtig ist dabei, kleinschrittig vorzugehen. Auch wenn ich mich nur eine Minute mir selbst zuwende und danach beschließe, mich wieder wegzubeamen, ist das schon ein großer Erfolg! Oft wollen wir viel zu viel von uns auf einmal, dabei sind es die kleinen, stetigen Schritte, die die größte Veränderung bringen.

Generell kann man sagen, alles, was uns von uns selbst wegbringt und wo wir uns selbst betäuben, ist eine Kompensationsstrategie, z. B. zu viel essen, stundenlang durch Social Media scrollen, exzessiver Sport, Computerspiele, Alkohol und andere Drogen.

Bewusstsein und Wertschätzung entwickeln für den eigenen Weg und das eigene Sein

Vor allem bei frühen Traumata haben wir oft ein negatives Selbstbild. Wir fühlen uns „nicht gut genug“, nicht willkommen auf dieser Welt, glauben, dass wir keinen Raum einnehmen dürfen und sind generell Meisterinnen darin, uns selbst abzuwerten und uns anzutreiben, besser zu werden.

Hier darf in der traumasensiblen Begleitung ein Umlernen stattfinden. Indem wir immer besser verstehen, warum wir „so“ sind, indem wir verletzte innere Kind-Anteile kennenlernen, sie versorgen und nachnähren, indem wir verletzenden inneren Anteilen begegnen (z. B. einem übermächtigen inneren Kritiker) und verstehen, warum sie da sind, dass auch ihr Dasein einen guten Grund hat und wir sie sanft zur Entspannung einladen, können wir ein inneres Team entwickeln, mit dem wir gut zusammenarbeiten können und in dem wir die Führung übernehmen können.

Ressourcen stärken

Ressourcen zu stärken bedeutet, den Blick auf das zu lenken, was bereits gut läuft im Leben. Wo sind meine Stärken, was kann ich richtig gut, wann fühle ich mich wohl und lebendig. Oft geraten wir in den Sog unserer Probleme und vergessen dabei die Dinge, die eigentlich schon richtig gut sind.

In der traumasensiblen Begleitung werden die Ressourcen ganz bewusst eingesetzt, um die Trauma-Integration voranzubringen und die Selbstwirksamkeit zu erhöhen.

Das Stärken der Ressourcen kann auf unterschiedliche Weise geschehen, zum Beispiel durch eine bewusste Ausrichtung am Morgen, indem angenehme, stärkende Tätigkeiten wieder mehr in den Alltag integriert werden, indem innere ressourcenreiche Anteile herausgearbeitet werden und man sich am Morgen bewusst mit diesen Anteilen verbindet.

Was passiert nicht in der traumasensiblen Belgeitung?

Es werden keine Trauma-Inhalte explizit besprochen, das Trauma wird nicht durchgearbeitet oder „prozessiert.“ Das ist vor allem bei frühen Traumata oft gar nicht möglich und auch nicht notwendig. Wir schlagen auch nicht auf Kissen ein und die Klientin wird nicht gepusht, bestimmte Dinge zu machen, die sie nicht möchte.

Welche Methoden werden eingesetzt in der traumasensiblen Begleitung?

Ich arbeite mit der Polyvagaltheorie, also den unterschiedlichen Zuständen des Nervensystems und wie Selbstregulation gelingen kann, mit Somatic Experiencing, also dem spüren der Körperempfindungen aus einer neutralen Beobachterposition heraus, mit der Anteile-Arbeit, als mit den sogenannten ego states sowie der Hypnosystemik. Das ist die Arbeit mit der Imagination, bei der wir auch das Unterbewusste sehr gut erreichen können.

Wichtig in der traumasensiblen Begleitung ist, dass alle Methoden im Vorfeld genau beschrieben und erklärt werden, damit die Klientin weiß, was als nächstes kommt. Genauso wichtig ist die aktive Zustimmung der Klientin zur Methode und zum nächsten Schritt.

Menschen mit Trauma haben oft die Erfahrung der Ohnmacht gemacht. Es wurden oft Grenzen verletzt. In der traumasensiblen Belgeitung geht es um Selbstermächtigung: Darum, sich selbst wieder zu spüren, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und bestimmen zu können, was als nächstes passiert.

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Fazit: Wie hilft traumasensible Begleitung?

Kann mir traumasensibles Coaching mit meinen Traumata/Traumafolgestörungen helfen und wenn ja, wie?

Ja, das kann es.

  • durch körperorientierte Methoden kann frühe Trauma-Energie, die nicht kognitiv abrufbar ist, integriert werden

  • durch Verständnis für das eigene Nervensystem, das sich entwickelt, können wir lernen, uns selbst zu regulieren

  • durch die Arbeit mit inneren Persönlichkeits-Anteilen können Ressourcen gestärkt und Verletzungen versorgt werden

  • Durch den wohlwollenden Blick auf sich selbst kann die Selbstwertwunde geheilt werden.

  • Durch das Verständnis von Trauma auf kognitiver Ebene können wir aufhören, uns selbst dafür zu verurteilen, dass wir sind, wie wir sind.

Der Schlüssel ist Sanftheit. Wir bleiben immer innerhalb des Stresstoleranzfensters. Es kann sogar sein, dass nach der traumasensiblen Begleitung keine Traumatherapie mehr notwendig ist,

  • weil die Coachee gelernt hat, sich selbst zu regulieren.

  • weil so viel Containment entstanden ist, dass alte Trauma-Energie an die Oberfläche kommt und abfließen kann.

  • weil verletzte und verletzende Persönlichkeitsanteile versorgt und integriert wurden und einen guten Platz im Inneren gefunden haben.

    Meine ganz persönliche Empfehlung: Traumasensibles Coaching war für mich ein ganz großes Geschenk. Es ist ein so wunderbares Gefühl, innere Schätze wie Kreativität, Lebensfreude und Lebendigkeit wieder zu entdecken, dass ich es jedem nur ans Herz legen kann, der mit Themen wie mangelndem Selbstwertgefühl, fehlendem Zugang zu den eigenen Gefühlen und einem Leben im Funktionieren-Modus zu tun hat.

Literaturempfehlungen

Verena König: Bin ich traumatisiert? Wie wir die immer gleichen Problemschleifen verlassen.
Eine wunderbare, sehr angenehm und verständlich geschriebene Einführung in das Thema Trauma.

Deb Dana: Die Polyvagalthoerie in der Therapie. Den Rhythmus der Regulation nutzen.
Ein sehr praktisches Buch, das hilft, das eigene Nervensystem besser zu verstehen.

Peter A. Levine: Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt.
Ein super spannendes Buch, das deutlich macht, was unser Körper für ein Wunderwerk ist und wie wichtig das ist, was wir im Körper fühlen.

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