Ute Drechsler, traumasensibles Coaching für Hochsensible und Introvertierte

Hallo, ich bin Ute.

Ich bin hochsensibel und introvertiert und begleite als Coachin Menschen, die feinfühlig, hochsensibel oder introvertiert sind.

Wenn du selbständig bist, unterstütze ich dabei, deine Aufgaben umzusetzen statt zu prokrastinieren, mit Selbstzweifeln souverän umzugehen und dich innerlich sicher zu fühlen, wenn du sichtbar wirst. 

Als Privatperson zeige ich dir, wie du aufhören kannst, negative innere Dialoge zu führen und wie du lernst, Grenzen zu setzen, Raum einzunehmen und wie du echte Ruhe und Entspannung in dir findest.

Meine Vision

Meine Vision ist ein Miteinander, bei dem es ganz selbstverständlich ist, dass Menschen mit ihren Gefühlen, Gedanken und Emotionen so sein dürfen, wie sie sind, ohne verurteilt zu werden.

Ich möchte Räume schaffen, in denen Verbundenheit entsteht, sowohl mit uns selbst, als auch mit den Menschen um uns herum.

Mein Ziel ist, dass wir lernen, liebevoller auf uns selbst zu schauen und mitfühlender mit uns zu werden. Wenn wir beginnen, Freundschaft mit uns selbst zu schließen, statt uns zu verurteilen, dann haben wir so viel mehr Energie zur Verfügung. 

Freude und Genuss sind für mich kein Nice-to-have. Sie sind Ressourcen, die uns helfen, unsere Kraft aufzutanken, mit uns selbst in Beziehung zu treten und aus dieser inneren Verbundenheit heraus auch den Menschen um uns herum Gutes zu tun.

Feinfühlige Menschen, die den Weg in der Selbständigkeit gehen, spielen dabei für mich eine besondere Rolle: Ich möchte, dass mehr von „uns“ die Welt ein bisschen besser machen, weil ich glaube, dass wir der Welt sehr viel zu geben haben. Wir müssen uns nur trauen. 

Mein Coaching-Ansatz

Ich liebe es, zu lernen – und genau deshalb habe ich Erwachsenenbildung studiert. Für mich bedeutet Lernen nicht nur, Wissen aufzunehmen. Es geht vor allem darum, sich weiterzuentwickeln: Hindernisse zu überwinden, Unzufriedenheit zu lösen und zu verstehen, wie wir freier und selbstbestimmter leben können.

Schon als Jugendliche haben mich diese Fragen begleitet. Ich erinnere mich noch gut, wie ich in den 90ern Dale Carnegies „Wie man Freunde gewinnt“ gelesen habe. Ich fand es spannend, gleichzeitig aber irgendwie manipulativ. Später führten mich meine Fragen zur Vipassana-Meditation, einer buddhistischen Meditationsrichtung, die Achtsamkeit und Selbsterkenntnis lehrt.

Heute ist mein Ansatz eine logische Fortführung dessen – besonders durch die Methoden, die ich in der Ausbildung zur Coachin für Neurosystemische Integration® bei Verena König gelernt habe. Sie geben Antworten auf viele der Fragen, die mich schon lange bewegen:

  • Warum fühle ich mich manchmal verbunden mit mir – und manchmal nicht?

  • Wie kann ich im Alltag achtsamer sein?

  • Wie kann ich tiefliegende Hindernisse wie Angst vor Sichtbarkeit, Lähmung oder Erstarrung auflösen?

Neben regelmäßiger Praxis von Nervensystemregulations-Methoden fasziniert mich besonders Neuroplastizität – die Fähigkeit unseres Gehirns, sich selbst umzubauen.
Wir können traumatische Erfahrungen ins Bewusstsein holen und integrieren. Wir können alte Denk- und Gefühlsmuster verlassen, indem wir bewusst neue Entscheidungen treffen.

Für mich sind Übung, Bewusstheit, Experimentieren und Reflektieren die Schlüssel, um Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen zu stärken und das Leben aktiv zu gestalten.

Erwachsenenbildung im Coaching

Was wir im traumasensiblen Coaching tun, ist im Kern: Lernen, auf eine sehr erwachsene Art.

  • Neue Erfahrungen machen, die korrigierend wirken

  • Neuroplastizität nutzen, um alte Muster zu verändern

  • Neue Fähigkeiten erlernen, mit denen man freier entscheiden kann:

    • Was möchte ich wirklich?
    • Welche Methode passt zu mir?
    • Mit welcher Person möchte ich lernen und wachsen?

So entsteht ein Raum, in dem erwachsene Perspektiven gefördert werden und kindliche Anteile sich sicher geführt fühlen. Verantwortung für eigene Gedanken, Gefühle und das eigene Leben zu übernehmen wird möglich und damit Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten.

Meine Geschichte und wie ich hier her gekommen bin

Meine Lust, mich weiterzuentwickeln, war schon immer groß. Als schüchterne Studentin machte ich mich mit Anfang 20 auf, um ein Jahr in Palermo zu leben. Immer noch schüchtern beschloss ich, Erwachsenenbildung zu studieren und als Trainerin zu arbeiten, um meine Angst zu verlieren, vor Menschen zu sprechen. Ich habe über 16 Jahre hinweg unzählige Meditationskurse gemacht und mehrere 1000 Stunden auf dem Meditationskissen verbracht.

Trotzdem hat mir das nicht geholfen, um grundlegend zu mir sagen zu können: Klasse, ich find mich richtig gut so, wie ich bin. Erst die Beschäftigung mit meinen Prägungen und Glaubenssätzen und die Aufarbeitung meiner eigenen frühkindlichen Traumata brachte mich dahin.

Ich lernte mehr und mehr: Ja, ich bin richtig, wie ich bin, mit allem, was mich ausmacht und ich habe der Welt etwas zu geben. Besonders hat mir dabei meine Ausbildung zur traumasensiblen Coachin bei Verena König geholfen, und dass ich mich selbst eine traumasensibel coachen lasse.

Ich bin einfach sowas von begeistert, was für ein Schatz sich in unserem Inneren auftut, wenn man nur die für sich passenden Methoden findet. In meinem Fall war das vor allem die Nervensystemregulation  und die Arbeit mit inneren Anteilen.

Natürlich ist mein Leben auch heute nicht perfekt und es scheint nicht ständig die Sonne. Eine meiner Lehrerinnen, Ilan Stephani, sagte einmal, Gefühle sind Lebensenergie. Sie haben unterschiedliche Frequenzen. Freude ist vielleicht etwas hochfrequenter, Traurigkeit hat eine niedrigere Frequenz. Aber wir brauchen sie alle, sie gehören alle zu uns – oder kannst du dir einen Regenbogen vorstellen, bei dem die blaue Farbe fehlt?

Der Unterschied zu früher ist, dass ich meine Gefühle heute als Schatz ansehe. Wenn ich mich traurig, ängstlich, frustriert oder wie auch immer fühle, bin ich dankbar, weil diese Gefühle ein Schlüssel dafür sind, wieder in Verbindung mit mir zu kommen – und nach Jahrzehnten des Nicht-Verbundenseins mit mir selbst ist das wirklich ein großer Schatz. 

Und genau diese Erfahrungen prägen meine Arbeit. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du dich nicht mit dir verbunden fühlst oder deine Gefühle am liebsten „weg“ haben möchtest, weil sie zu viel oder störend sind. Meine Selbständigkeit ist für mich eine Fortsetzung meiner lebenslangen Lernreise. Und es gibt so viel zu lernen: Wie gehe ich damit um, wenn ich mit mir, meinem Angebot oder meinem Content hadere? Was kann ich tun, wenn mich Angst vor Sichtbarkeit lähmt und ich vor lauter Perfektionismus nichts fertig bekomme?

Meine Ressourcen

Ein wichtiger Teil der Arbeit mit meinen Klientinnen ist das Bewusstmachen und Pflegen von Ressourcen. Ressourcen sind die Dinge, die uns Kraft geben, uns in Balance bringen und einfach schön sind. Hier kannst du etwas darüber erfahren, was mir Kraft gibt.

Humor

Ganz wichtig, wenn sich zu viel Spannung angestaut hat oder ich einfach „un“ bin. Es ist okay, manchmal nicht zu wissen, wie man sich gerade ganz genau fühlt und woher das Gefühl kommt. Es reicht zu wissen und zu akzeptieren, dass man gerade einfach „un“ ist. Du kennst das Wort un nicht? Un ist ein wundervolles Wort, was man für alle doofen, nicht definierbaren Gefühle benutzen kann. Das Wort habe ich von meiner lieben Freundin Frenne. (Als ehemalige Deutschlehrerin ist mir natürlich bewusst, das un ein Präfix ist. Aber so pingelig müssten wir ja nicht sein. :D) Auf jeden Fall hilft Humor, Abstand zu gewinnen und nicht alles als großes Drama anzusehen. 

Hier ein bisschen was Humoriges nach meinem Geschmack: 

Celeste Barber #celestechallengeaccepted 
Jimmy Fallon & Will Ferrell: Peter and his hackler 

Dankbarkeit

Mir immer wieder bewusst zu machen, wofür ich in meinem Leben dankbar bin, hilft mir, zufriedener zu sein. Dankbarkeit ist einfach ein schönes Gefühl. Interessant ist auch, sich hin und wieder die Frage zu stellen, wofür man sich selbst dankbar ist. 

Verbundenheit

… entsteht, wenn ich das Gefühl habe, das Gegenüber interessiert sich wirklich für mich und lässt mich so sein, wie ich bin, ohne an mir rumzukritteln, mich zu belehren oder Ratschläge zu erteilen. Und natürlich gilt das auch in die andere Richtung. 

Ich bin sehr glücklich, dass es in meinem Leben einige solcher wertvollen Gegenübers und Gruppen gibt, sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.

Mein Partner

Mein Partner ist eine ganz wichtige Ressource für mich. Er ist nicht nur mein Partner, sondern auch mein bester Freund und wir teilen so viele Interessen, dass uns irgendwie nie der Gesprächsstoff ausgeht. Und zum Glück kuscheln wir beide gerne, sodass wir unsere Nervensysteme über den Körperkontakt regulieren können.

Musik

Musik hat schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Von der Grundschule bis zur Uni hab ich immer in einem Chor gesungen. Als Teenie hing ich an meinem Telefunken-Kassettenrecorder (selbst gekauft für 99 Deutsche Mark!) und habe meine Lieblingssongs aus dem Radio aufgenommen. Heute nutze ich Musik bewusst, um mein Nervensystem zu regulieren oder einfach um zu genießen. Hier ein paar Songs, die mir gute Laune machen:

    1. Max Raabe: Guten Tag, liebes Glück

    2. Max Raabe: Wer hat hier schlechte Laune?

    3. Bukahara: Happy

Bewegung

Ja ich weiß, das klingt voll langweilig. Am liebsten ist mir die Bewegung, die mein Körper intuitiv machen möchte. Es ist für mich mit das Beste, um mit mir selbst in Verbindung zu kommen. Wenn es etwas planvoller sein darf, sind Yoga, Krafttraining und Spazieren oder Wandern auch gute Gelegenheiten um mich zu verkörpern.

Eine Übersicht meiner Lebensstationen: 

2026 Weiterbildung: Die Haut als therapeutisches und Bindungs-Organ bei Dr. Antonia Pfeiffer 
2024 Weiterbildung: Die Würde wiederfinden. Scham und Schuld traumasensibel begleiten bei Verena König
2023 – 2024 Ausbildung NI Neurosystemische Integration® bei Verena König
Seit 2022 selbständig
2018 – 2020 Ausbildung zur Yogalehrerin (BdfY)
2018 Jahrestraining MOSH Gold bei Ilan Stephani
2015 – 2020 Trainerin in der Erwachsenenbildung (Deutsch, Englisch, Kommunikation)
2011 – 2013 Studium M. A. Erwachsenenbildung/Weiterbildung in Bamberg
2007 – 2023 Tägliche Vipassana-Praxis (buddhistische Achtsamkeitsmeditation und zahlreiche Schweige-Retreats)
2005 – 2006 Auslandsstudium in Palermo, Italien
2003 – 2009 Studium B. A. Interkulturelle Europastudien (Schwerpunkte: Russland und Italien) in Halle

Das sagen andere über mich:

"Ich kenne Ute jetzt schon 20 Jahre. Wir haben uns im Chor der Martin-Luther-Universität Halle kennen- und schätzen gelernt. Ute ist für mich der Fels in der Brandung. Sie kann sehr gut zuhören und ist immer sehr bei sich. Das hat mich früher schon immer fasziniert und tut es auch heute noch.

Sie kann sich super gut in ihr Gegenüber hineinversetzen und genauso gute Fragen stellen, die immer Fortschritt in irgendeiner Form bewirken. Dabei behält sie stets den Überblick über die Dinge.

Ute als Coach kann ich jeder Introvertierten und Hochsensiblen von Herzen empfehlen und Ute als Mensch sollte jeder einmal kennengelernt haben. Danke, dass es Dich gibt, liebe Uti!"
"Ich durfte Ute im Rahmen unseres gemeinsamen Formats "Mittags-Talk" näher kennenlernen. Ute ist ein sehr feinfühliger, empathischer Mensch. Sie hört ihren Gesprächspartner:innen aufmerksam und interessiert zu.

Ihre Methoden richtet sie individuell auf ihr Gegenüber aus und unterstützt in der persönlichen Weiterentwicklung - auf Augenhöhe und auf ihre kraftvolle inspirierende Weise.

Danke, dass ich mit dir zusammenarbeiten darf, liebe Ute. Deine Impulse, Gedankenanstöße und unser persönlicher Austausch sind sehr wertvoll!"

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